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Verschiedene Printenformen

Jahrhundert französische und danach preussische Soldatenmotive die Printenform.Während in der Anfangszeit häufig religiöse Motive verwendet wurden, bestimmten im frühen 19. Ähnlich dem Humor des rheinischen Karnevals. konnte man doch so, zumindest symbolisch, den ungeliebten Besatzern den Kopf abbeissen.



Printen zum Sonntagsbraten

  • Printen werden im Raume Aachen und Eschweiler u.a. in der Sauerbratensoße neben Rosinen und Rübenkraut verwendet.
  • Auch beim Wildbraten runden Süße und Würze der Printen den Geschmack ab.
  • Das Printenparfait wurde als Spezialität aus der Spitzengastronomie bekannt.


Literatur

  • Kittelberger, Karl F.: Lebkuchen und Aachener Printen : Geschichte eines höchst sonderbaren Gebäcks. - Aachen : Meyer & Meyer, 1988. - ISBN 3-89124-069-4


Geschichte

Diese sind auch heute noch als "Couques de Dinant" eine bekannte Spezialität der Maasstadt, die auch dort wie in Aachen gerne als Mitbringsel von Touristen gekauft werden.Vermutlich stammen die ersten Gebäcke dieser Art aus dem belgischen Dinant, wo seit rund 1000 Jahren Gebildbrote hergestellt wurden. Vermutlich waren es die von Dinant im 17. Jahrhundert nach Aachen und Stolberg eingewanderten Kupferschläger, welche diese Tradition in die neue Heimat gebracht haben.

Apotheker verkauften als erste Gebäcke dieser Art, sprach man doch dem Honig und den anderen im Teig erhaltenen Gewürzen diverse Heilwirkungen zu.

Printenformen um 1850

Napoleon förderte aber den Anbau von Zuckerrüben und so nutzte man notgedrungen den daraus gewonnenen Sirup zur Printenherstellung. Jahrhunderts mit dem Sirup aus der Zuckerrübe.Die modernen Aachener Printen werden nicht wie die Nürnberger Lebkuchen mit Honig gesüßt, sondern seit Anfang des 19. Der Wildblütenhonig, der vorher aus Amerika importiert wurde, stand wegen einer damals verhängten Kontinentalsperre nicht mehr zur Verfügung, auch Rohrzucker gab es nicht. Der Teig wurde durch den Sirup zäher und der Geschmack herber, aus Tradition blieb man später dabei.

Printenform 18. Jhdt.

Die Mischung besteht aus Zimt, Anis, Nelken, Kardamom, Koriander, Piment, aber auch Orangeat und Ingwer werden verwendet.Die genauen Rezepte, besonders die Würzmischungen der Printen, werden von den Printenbäckern geheim gehalten.

Allerdings waren die Printen sehr hart zum Anbeißen. Durch geringeren Triebmittelzusatz war die Struktur der Figuren nach dem Backen noch gut zu erkennen.Ursprünglich waren Printen ausschließlich Gebildegebäcke, daher auch der Name wallonischen Ursprungs. Durch den sich im Laufe der Zeit ändernden Geschmack der Käufer wurden mehr Triebmittel (ursprünglich Hirschhornsalz und Pottasche) zugesetzt, dies war der Durchbruch zu der heutigen Handelsform, den Schnittprinten.

Diese findet man in vielen Geschmacksvarianten, in ihrer Naturform als Kräuterprinte, mit Schokoladenüberzug, mit Nüssen oder Mandeln, mit Zuckerglasur (Prinzessprinten), mit Marzipan, aber auch als Saft- oder Weichprinte.




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