Siehe auch: Portal:Weihnachten
Auch die Gottesdienstzeit ist von der Mitternacht immer weiter in die Abendstunden vorgezogen worden. Bei Sonnenuntergang am späten Nachmittag finden vielerorts bereits "Kinderchristmetten" und "Krippenspiele" statt. Die eigentliche Christmette darf gemäß erneuerter liturgischer Vorschriften der Ka jedoch nicht vor 22 Uhr beginnen, da es sich um eine Nachfeier handelt, weil Christus nach Auskunft des Neuen Testamentes in der Nacht geboren wurde. Nach antikem Kalender beginnt der neue Tag bereits am Vorabend, darum gehört die nächtliche Feier bereits zum folgenden Weihnachtstag und nicht mehr zum Heiligen Abend.
Im liturgischen Kalender ist ihm das Gedächtnis an Adam und Eva (Paradies und Sündenfall) zugeordnet. Er ist der letzte Tag der Adventszeit und wird noch heute vielerorts bis zur nächtlichen Weihnachtsmesse (Mette) als Fastentag begangen, doch hat sich die familiäre Weihnachtsfeier mit Bescherung und Festessen in Europa mehr und mehr auf den Abend oder schon den Nachmittag vorverlagert. Kirchlicherseits und außerhalb Europas wird dagegen weiterhin der 25. Dezember als Weihnachtstag begangen.
Der Heilige Abend, umgangssprachlich kurz Heiligabend genannt, ist der Vorabend des Weihnachtsfestes, der 24. Dezember.
Im englischen Sprachraum wird der Heilige Abend als Christmas Eve bezeichnet und ebenfalls erst der 1. Weihnachtstag (25. Dezember) gefeiert.
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